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William Martínez de Pomeri zu Anstift
Anstifter, Haftungsexperte, Ordensträger Über seine Herkunft ist wenig bekannt. Früh erwarb er durch den Umgang mit Secunda de Kléber grundlegende Kenntnisse im Haften und Kleben. Für seine Verdienste wurde ihm der Orden Tesa am Bande verliehen. Die Verleihung ging durch die Presse, auf Facebook und TikTok schnellten die Klickzahlen in die Höhe. Die Gesellschaft war… Continue reading
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Kleines Schwarzes
„Es ist wirklich ziemlich klein“, sagt Isolde. „Was?“, frage ich und ziehe den Bauch ein, um den Knopf seiner Bestimmung zuzuführen. „Dein kleines Schwarzes“, sagt Isolde und fläzt sich samt Sardellenshake auf mein Sofa. „Ich hab’s in Schweden gekauft. Es ist genuin für große und präsente Frauen gemacht.“ „Du meinst Schweden 2017? Kein Kleid wächst… Continue reading
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Patina
Vom Werden, Wiedererkennen und einer ziemlich alten Tugend Die, die wir waren, sind wir nicht mehr und werden wir auch nicht mehr sein. Und doch sind wir die, die wir waren, mehr denn je. Merkwürdig eigentlich. Im Laufe eines Lebens sammelt sich ja so einiges an. Erfahrungen, Erinnerungen, glückliche Zufälle, weniger glückliche Entscheidungen. Dazu die… Continue reading
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Baronesse Manuela Lavenda von Kamille und Mangold
Heißt inzwischen Manuela Mauerblum. Wohnhaft in Möhrfelden. Botanikerin im Sabbatical. Versteht kein Mensch, weshalb sie den Namen ihres Mannes angenommen hat. Nur der Monsignore versteht die Baronesse. Möglicherweise ist das Sabbatical nicht ganz freiwillig. Aber das geht uns nichts an. Continue reading
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Clarissa von Cambridge
Clarissa liebt das Chaos. Geboren in Coesfeld, sind ihr das Unkonventionelle, Spontane, Wendige und Weltoffene praktisch in die Wiege gelegt. Das erklärt auch, warum sie heute hier auftaucht. Denn eigentlich wäre am Mittwoch Manuela aus Mantua an der Reihe gewesen. Es ist Donnerstag. Clarissa hält Reihenfolgen für eine Zumutung. Und überhaupt jede Form von Reglementierung… Continue reading
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Nachtgeklimper
Antoine stand heute plötzlich am Gartentor. Ich brachte gerade die Kartoffelschalen raus, denn ich wollte Bratkartoffeln machen. „Bonsoir“, sagte er, „ier bin isch!“ Ich war überrascht. Und ich mag es nicht, überrascht zu werden. „Pardon“, sagte Antoine, „je sais.“ „Komm rein“, sagte ich. „Setz dich ans Klavier. Spiel was, und dann sehen wir weiter.“ Antoine… Continue reading
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Monsignore Passione de Blum
Beauftragter für die kirchliche Anerkennung unerklärlicher Alltagswunder. Monsignore Passione de Blum prüft bischöfliche Socken, plötzlich funktionierende Kugelschreiber und die wundersame Vermehrung ungeöffneter Rechnungen. Seinen größten Fall bearbeitet er seit 39 Jahren. Es geht um eine Frau, die behauptet, glücklich zu sein. Ohne erkennbaren Anlass. Der Monsignore ist misstrauisch. Besonders verdächtig: eine üppig wuchernde Passionsblume auf… Continue reading
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Christine.
Ein Selbstbildnis. Mit allem. Christine zeichnet gern Menschen und Pfögel, die es gibt oder nicht. Sie gibt ihnen Namen, Geschichten und allerhand Menschliches. Heute hat sie sich selbst gezeichnet. Christine ist neugierig. Empfindsam. Manchmal ziemlich verwegen. Sie kann herzhaft lachen und bitterlich weinen. Gelegentlich am selben Tag. Sie kennt das Leben. Nicht nur von seiner… Continue reading
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Maurice aus Mont Michel
Ausgesprochen freundlich. Auch zum Unaussprechlichen. Maurice wohnt dort, wo das Meer zweimal täglich seine Meinung ändert. Er nimmt es ihm nicht übel. Wenn die Flut kommt, stellt er einen Stuhl ans Ufer. Falls sie reden möchte. Wenn die Ebbe geht, winkt er ihr nach. „Nur keine Eile. Ich bin ja hier.“ Die Möwen halten ihn… Continue reading
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Über das Weitermachen
Urheber- und Nutzungsrechte Johannis von Kraut. Stimmungsaufheller. Mit sich im Reinen Freiheit nach außen. Frieden nach innen. Portion Eigensinn, Prise Übermut. Das Kinn erhoben, die Nase dem Leben entgegengestreckt. Nicht alles ist gut. Weiß Gott nicht. Nicht alles kann gut sein – und muss schon gar nicht. Nichts beweisen müssen. Nicht einmal sich selbst. Keine… Continue reading
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Ein Tag
Heute ist kein guter Tag. Gestern war eine schwierige Therapiesitzung. Es ging um eine schmerzhafte Situation aus meiner frühen Kindheit. Darum, noch einmal dorthin zurückzugehen, das Erlebte zu verändern und diesmal geschützt aus dieser Situation herauszukommen. Heute bin ich tieftraurig. Mir ist mit aller Wucht bewusst geworden, worum es damals tatsächlich ging. Ums Überleben. Ich… Continue reading
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Persönliche Meinung
Die Mitte ist ausverkauft Ich will einen Tag, der keine Schlagzeile verdient. Keinen Weltuntergang. Keine Sternstunde. Keinen Dreiwortsatz, der gleich als genial durchgeht. Einen Tag, den ich weder feiern noch überstehen muss. Mittelmaß, bitte. Einfach stinknormales Mittelmaß. Dass sich das inzwischen wie ein Luxuswunsch anfühlt, ist vielleicht schon das Problem. Im Moment fühle ich mich… Continue reading
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Ladies Week
Tag 3 – Dienstag Vera aus Visselhövede Vera wagt die Endgültigkeit. Unter Vorbehalt. Was gibt es über Vera zu sagen? Vielleicht ausnahmsweise mal etwas Persönliches zum Einstieg: Ich lernte Vera bei einem Lachkongress in Luzern kennen. Also die Vera! Die hat es faustdick hinter den Ohren, das kann ich euch sagen. Jedenfalls beim Lachen. Ansonsten… Continue reading
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Ende
„Warum hören Dinge eigentlich auf?“, fragt Isolde. Sie sitzt auf meinem Schreibtisch, den Kopf leicht schief. „Weil man sie nicht mehr mag“, sage ich. „Das wäre einfach.“ Da hat sie recht. Manchmal mag man etwas noch sehr. Es ist nichts kaputtgegangen, niemand hat etwas falsch gemacht. Und trotzdem ist es Zeit, aufzuhören. „Weil man sich… Continue reading
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Der Koch und ich
Aus der Küche – Folge 10 „Du hast viel geschrieben in letzter Zeit. Du sprudelst!“, sagt der Koch. Wir sitzen uns am Esstisch gegenüber. Sting singt Englishman in New York. Wir trinken beide Kaffee. Schwarz. „Ich wollte dir das Foto gar nicht zeigen“, sage ich. „Wie lange liegt es schon in deinem Skizzenbuch?“, fragt er.… Continue reading
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Isolde, du Holde!
Aus der Küche – Folge 9 „ISOLDE! ISOLDE! Hier, ich bin hier! Verbannt, missverstanden und aufs Bösartigste ausgeschaltet! ISOLDE, DU HOLDE! Hier bin ich! Der, den du brauchst und begehrst! Ich weiß es doch längst. So geniere dich nicht länger …“ „What?“ Isolde fischt sich eine geeiste Sardine aus der Kühltruhe und tunkt sie in… Continue reading
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Zettelchen in Zweiglein
Aus der Küche – Folge 8 „I hab eine grandiose Idee“, tiriliert Walter. „I häng so kleine Zettelche in die Zweig von dem Baum, wo die Isolde ihre Hängematte drunter hänge hat.“ „Ihr Android ist vollständig aufgeladen“, sagt Rüdiger mit der Stimme von Julia Roberts. „Was kann ich für Sie tun?“ Dann rollt er mitten… Continue reading
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Der Bessere möge gewinnen
Aus der Küche – Folge 7 Ferdinand Emanuel räuspert sich. „Nun, ich möchte dir nicht erneut zu nahe treten müssen, Walter. Jedoch meine ich in letzter Zeit wahrzunehmen, dass Isolde, nun ja, sich meine geschätzte Aufmerksamkeit wünscht.“ „Ach“, sagt der Koch. „Isolde kann schon sehr subtil agieren. Das ist uns allen schon aufgefallen.“ Dann sagt… Continue reading
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Secret Love
Aus der Küche – Folge 6 Walter hockt auf dem Topfdeckel und lässt sich vom Wasserdampf umnebeln. „Herrlich“, säuselt er. „So stelle ich mir einen Geysir in Island vor.“ „Ich würde jetzt gerne die Nudeln ins kochende Wasser …“ Der Koch streckt seine Hand aus. Walter schüttelt sein Gefieder und schreitet in die Handfläche. „Apropos… Continue reading
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Du darfsch
Aus der Küche – Folge 5 Urheber- und Nutzungsrechte „Ich will so bleiben, wie ich bin!“ „Du darfsch!“ „Wihill so bleiben, wie ich bin.“ Isolde und Walter sind Frühaufsteher und, jedenfalls Walter, notorischer Trallafitti. „Was meinsch jetzt damit?“, fragt er mich. Ich brauche einen Moment zum Nachdenken. Denn der Begriff ist wie Walter: da, bevor… Continue reading
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Ladies Week
Tag 2 – Montag Doreen aus Dover. Dezent dominant. Durchaus schwierig. Geborene Dorothea, nicht Dover, sondern Düsseldorf, Plattenbau. Gefühlte Majestät. Doreen. Also ich finde, Doreen ist ne richtige Tusse! Ja, ich weiß, damit bleibe ich weit hinter meinen Ansprüchen an mich selbst zurück: von wegen Solidarität unter Frauen und so. Aber hier geht’s ja nicht… Continue reading
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Ladies Week
Tag 1 Maude aus Manchester. Mäßig motiviert. Marmelade macht’s not better. Maude. Was soll ich euch über sie sagen? Ihr warmherziges und leidenschaftliches Wesen weiß sie gekonnt hinter nordenglischer Noblesse zu verbergen. Muss ich – dezent, versteht sich – erwähnen, dass unsere Maude eine Cousine 267. Grades von Kaiser Justinian ist? Oder, Moment. War es… Continue reading
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Es ist kompliziert
Aus der Küche – Folge 4 „Kohoch, Kohoch, Kohoch, yeah! Heute muss ein Kochbild her!“ Isolde und Walter stehen auf dem Esstisch und halten ein Transparent hoch. „Wo ist Emanuel?“, rufe ich. „Berlin. Mit den Cousins Pizza aus dem Abfall fischen. Selbsterfahrung. Statt Zenkloster.“ Und dann skandieren sie von Neuem: „Kohoch, Kohoch …“ „RUHE!“, ruft… Continue reading
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Walter von der Küchenzeile
Aus der Küche – Folge 3 Urheber- und Nutzungsrechte „Walter, du bist dran“, sagt Isolde, während sie sich aus ihrer Hängematte auf den Bauch rollen lässt. „Hepp!“ Der Koch wirft ihr eine Sardine in den Schnabel. „Schloos schletzt, Walter“, schmatzt sie. „I hab a weng Angscht“, sagt Walter und zittert mit den Flügelspitzen. „Eine wesentliche… Continue reading
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Rüdiger
Aus der Küche – Folge 2 Aus der Küche: Folge 1 Eine Frage des Niveaus „Wir beginnen mit Rüdiger“, bestimmt Isolde. „Okay“, sage ich und greife zum Stift. „Das entspricht auch deinem Niveau“, bemerkt Ferdinand Emanuel. „Mich zu zeichnen erfordert schon etwas mehr Geschick. Allein meine Ausstrahlung.“ „Die kriegen wir mit einem besonders dicken Stift… Continue reading
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Der Ast
Urheber- und Nutzungsrechte Irgendein Astin Ostwestfalen.Darauf fünf Eulen, drei schweigen,zwei fragen,warum sind wir hier?Wer hat einen Plan?Eine mault:Wann fängt dennendlich was an?Die ganz rechts außenbeginnt rumzupöbeln,die ganz links,motiviert,einen Clan aufzumöbeln,die Mitte sägt derweilmit großer Hast.Am Ast. Continue reading
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Lilo
Urheber- und Nutzungsrechte Das ist Lilo.Lilo war malverliebtin einenLöffelbiskuit.Doch derliebte schwarzenMokka,und gingin ihm auf.Quoll und verscholldann,wahrscheinlichinMascarpone.Jetzt liebt LiloPanna Cotta. Continue reading
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Bestens versorgt
Nutzungsbedingungen Und da ichvirengeschwächtnun Tag dreidaliege,Tee und Zwiebackin mich schiebe,Kopf am Bersten,Nase zu –frag ichdie drei Nonnen:„Was sagt ihr denn dazu?“Die erste:„Siehst scheiße aus.“Die zweite:„Tee und Zwieback?Mutig.“Die dritte:„Schlaf.Oder stirb dekorativ.Aber jammer leise.“Und dann schnappensie sich ihre Rosenkränze:„Herr, gib ihr Kraft,Gesundheit, aber vorallem Verstand.“„Und uns Ohropax.“Amen. Continue reading
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Isolde ist wieder da
Aus der Küche – Folge 1: Künstliche Intelligenz Isolde kommt in die Küche, springt auf den Tisch, reißt die Flossen koch, schnappt sich einen Kochlöffel und ruft: „Hallo Küche!“ Schweigen. Der Koch schnippelt Möhren. Ferdinand Emanuel Fuchs liest die taz. Walter komponiert ein Liebeslied für einen Buchfinken. „Na, die Wiedersehensfreude hält sich ja in überschaubaren… Continue reading
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Frau Immergut
Vonwegen Nomen est Omen Nutzungsbedingungen Frau Immergut sagtzu Herrn Immergut,sie findet nicht gut,dass er immer so tut,als sei alles gut.Da sagt Herr Immergut,dass er das tut,denn was andereszu sagen,fehlt ihm der Mut.Und außerdemist doch alles gut.Immer. Eigentlich.Sagt Herr Immergut. Da nimmt Frau Immergutihren Hut.Nomen est Omen Continue reading
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Nomen est Omen
Nutzungsbedingungen Herr ImmergutHerrn Immergutgeht’s immer gut.Frag ich ihn,wie’s ihm geht,dann sagt Herr Immergut,sehr gut,wie immer,wie Sie sehen.Wie kann es Ihnenimmerzudenn immergut ergehen?Na, weil,ich hab es janun malin meinem Namenstehen. Continue reading
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Mülltrennung
Trude trugzu später StundeMüll hinauszur nahen Mulde.Dachte dabeian den Tag,der bereitsim Schlummer lag.Und bemerktenicht den Schatten,dachte noch,ich ruf den Gatten;doch da war es schon geschehen,niemand hatden Mord gesehen.Fazit ist,vermeide Müll,davon gibt esschon zu viel.Und im Dunklenbleib imHaus.Schick den Mannzur Mulde raus. Continue reading
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A Kind of Moody Blues
Nutzungsbedingungen Die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen zu haben ist der Normalzustand der Menschheit. Glaube ich; und zähle die Tassen im Schrank. Continue reading
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Wollte, Könnte, Müsste
Nutzungsbedingungen Wir haben uns nichts zugesagt,und selten auch was ab.Wir haben unseren Spaß gehabt,sehr kurz,doch nicht zu knapp.Wir hatten nurdas heiße Heute,kein Gestern und keinMorgen.Du bleibst bei dirund ich bei mir,kein füreinander Sorgen.Im Raum stand nichtsalternativ,allein das Jetzt standdrin.Jetzt weinst du,siehst in mir für dichdes Lebens tiefen Sinn.Du triefst und redestimmerzu von wollte,könnte, müsste.Schade. Continue reading
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Hello from the outside
Nutzungsrechte und Preisliste Hello, it’s meI was wonderingif after all these years you’d like to meet.To go over everythingThey saythat time’s supposedto heal ya,but I ain’t done much healing.(Adele) Es ist kompliziert zwischen uns. Okay, ich gebe zu, dass mein Anteil daran, dass es nicht so richtig fluffig läuft zwischen uns der größere ist. Obwohl!… Continue reading
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Ich möchte mich wieder verlieben
Nutzungsrechte und Preisliste Ich möchte mich wieder verlieben Den Satz hat mir jemand geschrieben,auf kariertes Papier,DIN A4.Statt Kuhbonbons lieberFalter im Bauch?Schreib ich zurück.Ganz genau!Das will ich auch. Es piept,38Komma8hat das Thermometergesagt. Ich gleite zurückin den fiebrigen Traum.Dort kann ich ihmtief in die Augenschaun. Die blauen. Drumherum derDuft von Mentholund Thymian. Abgefah‘n. Continue reading
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Der Schleimschwindler
Nutzungsrechte und Preisliste Heute.Ich putze mirgerade die Zähne,gurgele, huste,habe sonst keinePläne,springtein Schleimschwindlervon rechtsin mein Ohrund flötet:Du Schöne,du machstheute Furor’.Der Honig fürsMäulchensteht schonbereit.Ich habe Geduld,lass dir ruhig Zeit.Honig?frag ich,ist für’n Zahnnicht von Nutzen,und wie du siehstbin ich gerade am Putzen. Auch was den Schleim und den Schwindelangeht,kommst du,pardon,aber wiederzu spät.Schade,sagt er,und flutschtaus dem Raum.Ich guck in… Continue reading
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Verwechslungsgefahr
Nutzungsrechte und Preisliste Verwechsle michnicht mit dem lyrischen Ich.Und – sicherheitshalber -glaube auch nicht,Es ginge um dichin jedem Reim.Das könntezu vielAufmerksamkeit sein.Für eine Person.Nope, das ist kein Hohn. Zuweilen dichte ichnur für dich.Aber zugeben kann ichdas Gott sei Danknicht. Verweilen zwischen denZeilen,auf ihnen balancieren,nachzuspüren. Sie betrachten, nüchtern,humorvoll,auch mitohne Schmacht.Das ist was IDEENLESEmacht. Aus und auch… Continue reading
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Lustige Spiele
Nutzungsrechte und Preisliste Komm,wir machenein lustiges Spiel!Ich gebe wenigund dugibst mir viel!Komm,lass uns würfelnum unsere Gefühle.Sind sie nicht spaßig,dieseNullsummenspiele?Mir geht es primaund bestens damit!Und wie geht’s dir?Ach du weinst?Sensiblerals der Schnitt?Also ich hab gutlachen, und einrecht dickes Fell.Fall ich hin,steh ich auf, und zwarunglaublich schnell.Vergesse im Nu,was ich sagte und tat.Ja ja, ich weiß,ich bin… Continue reading
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Die Kuh
Wahrscheinlich namens Marilou. Nutzungsrechte und Preisliste Mitleidund auch Empathie?Für Traurige!Warum gilt sienur selten denen,die lange harrten, geduldig in dieFerne starrten,ob sich am Horizont wastut?Ob Taten aus den Worten steigen,wie Geister aus den Pullen.Und immer wiedermutig hoffen,aufs Ende lahmerLullen.Macht mansodanndie Türe zu,ist man auf einmalblöde Kuh,wird nicht gefragt,wie‘s dazu kam,dass man plötzlichden Abschied nahm.Manchmal sindKühe wütend,doch… Continue reading
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Die Fette
Nutzungsrechte und Preisliste Die Fette.Hat sichdurch die Tür gedrängt,hat sich mirdrallaufgezwängt.Fettgetröpfeltinkubiert.Und dann istes halt passiert:Tratüber des SchlafesSchwelle,saß an meinem Bett.Dicke,fette Grippewelle,Widerlich!Nicht nett.Nimm vom Husten,auch vom Fieber,und mir wäre esnoch lieber,wenn sich Rotz,so richtig viel,Nebenhöhle nimmtzum Ziel!Boah,du blöde,fette Triene,mach dich bloßbald dünne.Und so langereime ich,Fieberwahn an Minne. Continue reading
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Musenplunder
Nutzungsrechte und Preisliste Ach wie gut,dass niemand sieht,wie mein Herzgradatrophiert,vertraut meine Musemir soeben an.Und wie gut,dass niemand weiss,dass mein Seelenheil,son Scheiss,keinen neuen TÜVbekam,fährt sie fortund ich fang an,mit ihr mitzufühlen.Ach, sag ich,du liebe Zeit,das tut mir für dichsehr leid,kann es mit dir spüren.Und was nun?Fürchte, sagt sie,da kann ichgeradegar nichts tun.Hätte ichein Busenwunderanstatt meinemMusenplunder,könnt ich… Continue reading
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Vom Ende her gedacht
Nutzungsrechte und Preisliste Ans Ende einer Liaison,denkt selten manam Anfang schon.Mag sein ein Ahnenschleichtsich ein,doch vehementstellt man ein Beinsich selbstvor lauter Rosenduft.Liebe, vermeintlich,füllt die Luft,ein Ende,niemals, wir doch nicht.Was man sich eben soverspricht.Doch früheroder später,wird aus dem Liebsten Peter.Die Wunderbarewird profan,und schwupp,bahnt sich dasEnde an.Die Illusion lacht sich insFäustchen,die Fantasie istaus demHäuschen,die Kunst blüht auf,es… Continue reading
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Zauberflöte
Es quert ein Rehim Morgengrauenden Waldund trällert fröhlich,wähnt sich als Königinder Nacht, merkt schnell, das ist gefährlich. Denn da,ein Jägerauf der Pirsch,schaut durchsein Opernglasund denkt sich nur,na Hoppsala,was ist jetztwieder das?Zu Jägers Wadensteht sein Hund,der sagt,es geht um Rache.Und dass man sicham besten jetzt,schnellauf die Socken mache. Da plötzlich greiftihn eine Tatzehurtig und festanseinem Latzeund… Continue reading
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Die Kaktusblüte
Vor Zeiten sprachmein Kaktus mich an.Ich erschrak,denn ich wusste nicht,dass er das kann.Er stotterte etwas,doch dann sagte er flüssig,er wisse, es sei in der Tatnicht schlüssig,doch hege erfür michsehr tiefe Gefühle.Ach, sagte ich,die Kaktustriebe!Okay, sagte er,so könnt man’s beschreiben;jedenfalls würde er eine Blüte austreiben,und die wäre dannganz alleine für mich.Kurz darauf spürte icheinen schmerzhaften Stich.Merke:… Continue reading
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Und es war Sommer
Noch ein letztes Eismit Sahne,sagte sich der Falter,schon erschlafftvom vielen Flattern.Das in seinem Alter!Sonnenblume sieht ihnkommen, steht wie ein Gerippe,zwischen den verdorrten Stängeln,qualmend,mit ner Kippe.Schmetterling läuftgrünlich an, ihm ist schlecht, er bricht.Blume, man kann es sich denken,ist nicht drauf erpicht.Kommt ein Treckerübers Feld,pflügt sie fluffig nieder.Aus dem Radioschlagert esNächsten Sommer wieder. Continue reading
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Pássaro em outubro
Oktobervogel O vento não te faz mal nenhum, pássaro de outubro. Ele leva-te. Tal como tu, eu também gostaria de voar, pássaro de outubro. Continue reading
